Das MalkursThema

Nun ist es Halbzeit in unserem Frühjahrskurs. Das Suchen nach den Farben und Formen, die von Geborgenheit erzählen, läuft auf vollen Touren. Selbst die Suche danach ist doch ein Geschenk. Was auch immer wir da an Bildern finden, sie bereichern, sie überraschen und manchmal beglücken sie.
Wie schön, das in so großer Runde zu tun; so Viele, die hier ein und aus gehen. So Viele, die hier nach Bildern suchen, nach dem was innen schlummert und außen gesehen werden will.

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Malsonntag am 10.4. von 11 -15 Uhr

Gouache; 63×70; 2017; 500€

Ja, wir brauchen die Auszeiten und wir dürfen sie uns suchen.
Die monatlichen Malsonntage sind ein Angebot an alle, die nur mal für einen kurzen Zeitraum ausprobieren wollen, ob ihnen das Malen, Zeichnen gut tut.
Aber es ist auch eine Möglichkeit für die, die sich ein paar zusätzliche Stunden, zu ihren laufenden Kursen bei mir gönnen wollen.
Die Techniken und Themen sind frei und werden in Absprache mit mir für Jede(n) individuell überlegt.

Malsonntag am 20. März

von 11 -15 Uhr

es sind noch 2 Plätze frei!!

Einfach mal loslegen… an etwas Anderes denken, nichts Bestimmtes erwarten und viel ausprobieren…
Wenn Sie dazu Lust haben melden Sie sich an für diese Stunden in meinem Atelier in Hannover Linden.
In einer kleinen Gruppe von höchstens 5 TeilnehmerInnen (unter Berücksichtigung der Coronaregeln)
arbeiten alle an eigenen Ideen, mit unterschiedlichen Techniken und verschiedenen Materialien.
Auch wenn Sie keine Idee haben können Sie hier mit mir gemeinsam überlegen, was Sie einmal ausprobieren möchten. Ich begleite und berate Sie gerne.

Von Geborgenheit erzählen

Unten im Barranco

Es geht los – die Kurse starten!

Runter vom Vulkan, vollgetankt mit Feuer, Wasser, Luft und Erde freue ich mich auf Euch alle, die ihr nun mit mir das Experiment der Farb- und Formsuche wagt. Ich konnte noch nicht anders, als mir ein Erleben auf meiner Insel dafür her zu holen.
Meinen „Sicheren Ort“ dort aufsuchend bin ich dieses Mal von dort aus herunter gewandert bis ganz unten in den Barranco. Voller Freude ging mein tiefster Wunsch in Erfüllung: Ich fand Wasser, sogar einen winzigen Zulauf (rechts im Bild). Ganz unten an meinem „Sicheren Ort“ befindet sich Wasser. Was für eine Freude, was für ein Gefühl des VersorgtSeins, was für ein AufgehobenSein – Geborgenheit.

Welche Bilder hast Du/ haben Sie, die dieses Gefühl wiederspiegeln, aufgreifen oder auch nur darstellen?

Wer eine Abbildung dafür hat, bringt sie mit. Vielleicht gibt es auch „nur“ (das wäre sogar noch besser) eine Fantasie, eine Vorstellung für diesen Zustand. Dann könntest Du/ könnten Sie mit einem Fantasiebild beginnen. Von dem ausgehend werden wir uns die Formen herausgreifen, die in diesem Bild für dieses Gefühl stehen; abstrakt und nicht mehr landschaftlich oder figürlich. D.h., auf einem nächsten Bild tasten wir uns mit den Formen und Farben an eine neue Arbeit heran. Diese Formen werden vielleicht verändert, abgerundet oder begradigt, je nachdem was es braucht, um von Geborgenheit zu „erzählen“.
Des Weiteren schauen wir, welche Farbe am Meisten diesem Gefühl entspricht.
In den Kursen wird dabei das Mischen der Töne geübt, feine Nuancen, Zwischentöne oder auch etwas Kräftiges dagegen… Und immer geht es um das ganz Eigene, Subjektive.
Ist es für mich das Grün, ist es für jemand Anderen das Blau… oder entdeckt frau/ man das Türkis??

In meinem Bild habe ich bewußt von beiden Seiten des Barrancos mit Kohle und Bleistift gearbeitet. Die Felsen bilden den Rahmen für die Form die für „Geborgenes“ steht.
Es geht also wieder um alle Möglichkeiten der Darstellung, um verschiedene Materialien.

Und dann, immer wieder wird sich in diesem Semester die Frage stellen: welches Motiv benutze ich für dieses Thema: ist es die Landschaft, das Abstrakte, ein Stilleben oder die Figur?

Was für eine Freude, sich dabei gegenseitig über die Schulter zu schauen.
In den Kursen gibt es jeweils nur noch 5 TeilnehmerInnen.
Bis auf Dienstag von 17,30 -19,30 uhr sind alle Kurse voll. Das wird ein munteres Schaffen.

In dem Sinne: Let`s go

Eure/ Ihre Claudia Schmidt

KURSSTART am 1.März 2022

Mit Farben und Formen von Geborgenheit erzählen

Wie kann das geschehen? und wie könnte so etwas aussehen? Die Antwort findet sich im Machen, im Ausprobieren.
Mein erster Versuch sah überhaupt nicht „bergend“ aus, vermittelte mir nicht wirklich ein Gefühl des GeborgenSeins.
Es war fast das Gegenteil; es bekam etwas „Auffressendes“/ Verschlingendes. Ich malte etwas hinein in die Form; in der Hoffnung, dadurch würde die warm-orangende Form etwas Beschützendes werden.
Schauen Sie selbst – wie geht es Ihnen mit dem Bild?

Fühlt sich das geborgen an???
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