Über mich

1960

geboren in Berlin

1978

Abitur

1979

Fachschule für Sozialpädagogik

1984

Auslandsaufenthalt Israel (Tel Aviv)

1987

6-jährige Tanzausbildung bei Manja Chmiel (Assistentin von Mary Wigman),

1988

Studium Grafik-Design (Hannover)

1990

Studium Freie Kunst, Diplom Freie Grafik (Hannover)

1994

Freischaffende Künstlerin, in der Ateliergemeinschaft “Atelier am Tönniesberg” (Hannover)

1999

Projektleiterin der Begleitveranstaltungen in der Kunsthalle Faust (Hannover)

2001

Eröffnung des Einzelateliers “Lineart”

Seit 1994 zahlreiche Gruppen- und Einzelausstellungen; Leitung von Seminaren im Bereich Körperwahrnehmung und visuelle Umsetzung in Bild und Bewegung.

Hier erfahren Sie mehr über mich

Über mich läßt sich sagen, dass sich meine Aufmerksamkeit in den ersten 15 Jahren meines künstlerischen Schaffens hauptsächlich auf die Darstellung des menschlichen Körpers und auf Teile desselben richtete. Als freischaffende Künstlerin suche ich nach einer bildnerischen Ausdrucksform, die meine Frage nach der physischen und geistigen Existenz des Menschen widerspiegelt. Und dabei geht es mir nicht in erster Linie um ein Neuerfinden gestalterischer Möglichkeiten. Es geht mir vielmehr um das Finden einer Gestalt, die meinen geistigen, körperlichen und seelischen Inhalt visuell transportiert. Diesbezüglich machte ich parallel zu meinem Studium eine Tanzausbildung. Dabei lernte ich die Body-mind-centering-Arbeit von Bonnie Bainbridge Cohen   BMC  kennen. Diese Erfahrung beeinflußt meine gesamte künstlerische Auseinandersetzung bis heute.

Erst Jahre später habe ich begonnen meine Aufmerksamkeit und meine künstlerische Arbeit auf den Raum außerhalb des Menschen zu beziehen. Der Mensch steht nun nicht mehr separat, seziert in neutraler weißer Fläche. Er verhält sich, er korrespondiert mit dem definierten Raum / der Landschaft in der er sich befindet.
Und so erkunde ich durch Hinzufügen und durch Weglassen die Wandlung, die eine Form, eine menschliche Figur, eine Landschaft erfährt wenn sich der jeweilige Kontext ändert.

An Stelle einer tänzerischen, einer nackten Figur, welches beides eher Bilder eines „Ausnahmezustandes“ sind, treten Darstellungen physischer Präsenz, die eher einer alltäglichen Situation, bekleidet und in ruhender Haltung, entnommen sind. So erschließt sich auch das Aufgreifen einer Landschaft in ihrer Selbstverständlichkeit und „Un-dramatik“ als etwas Irdisches, Alltägliches, Ruhendes – im Sinne von: Es ist was es ist!