Malkurse

 
KURSSTART am 04. SEPTEMBER 2023

Egal, ob Malkurse; Zeichenkurse, Radierkurse; Wochenendkurse; Atelierkurse … hier sind Sie richtig

Denn wenn Sie Lust haben, sich in den klassischen Techniken von Malerei, Zeichnung und Druckgrafik zu üben, egal auf welchem Level –
habe ich, Claudia Schmidt, Lust, Sie darin in meinen Malkursen zu begleiten.

Wöchentliche Kurse

Montag   18 – 20 Uhr (ausgebucht)

Dienstag  10 – 12 Uhr (ausgebucht);   

Dienstag  17,30 – 19,30 Uhr; (2 Plätze frei) 

Dienstag  19,30 – 21,30 Uhr (1 Platz frei);

Mittwoch  10 – 12 Uhr (ausgebucht);

 

Kursgebühr für 4 Monate (laufende Kurse): 340 €
Anteilig zahlbar jeweils in der 1. Woche des Monats: 85 €
Ausfallstunden können in einer anderen Kurszeit nachgeholt werden.
Bei Rücktritt nach verbindlicher Anmeldung sind 50 % der Kursgebühr zu zahlen.

 

 Wochenendkurse

Fr. 19-21 Uhr und Sa. und So. von 11-16 Uhr

Radierung   28. Sept – 01. Okt (ausgebucht)

Radierung   06. – 08. Okt (ausgebucht)

Kleine Formate- grosse Formate   03. – 05. November

Kursgebühr für einen Wochenendkurs: 170€ + 20 € Material
Sie können auch 1 Tag des Wochenendkurses buchen:
85€ + 10 € Material
Bei Rücktritt nach verbindlicher Anmeldung sind 50 % der Kursgebühr zu zahlen.

 

2. Halbjahr 2023

einfach MACHEN – EINFACH machen
intuitiv – impulsiv – expressiv

Ein Motiv; eine Bildidee, gezeichnet, sich annähern an die Form, an eine Situation, an eine Absicht, an ein Gefühl.
Im nächsten Halbjahr wird die Vorgehensweise genau so sein: Da gibt es ein Motiv/ eine Vorlage und es wird eine Zeichnung erstellt. Danach gibt es nicht mehr das Motiv und nicht mehr die Vorlage; nur noch die Zeichnung. Da heraus entstehen die Arbeiten in Farbe.
Wir wollen versuchen, den Inhalt und die Vorgehensweise der Expressionisten zu verstehen.

„Die Geschichte des Expressionismus, angefangen von seinen Ursprüngen als eine sich als Gegensatz zum Impressionismus verstehende Kunstform, über seine jugendliche Ausprägung in der Vorkriegszeit in Dresden und München und seine Reifezeit während des Krieges bis hin zu seinem Niedergang ist vor allem eine Geschichte des Widerspruchs.
Der Expressionismus gedieh auf dem Boden von Konflikt und Spannung, sei es zwischen der alten und der jungen Generation oder zwischen Körper und Seele; sei es zwischen der geistigen und der materialistischen Welt oder zwischen Wirklichkeit und Einbildung.
Vielleicht ist es gerade diese Dialektik, die uns daran hindert, den Expressionismus als eine einheitliche, künstlerische Bewegung zu verstehen, und die dafür sorgt, dass er auch weiterhin umstritten bleibt.

(Ashley Bassie)

In meinen vorangestellten Arbeiten sind allerhöchstens die letzten beiden expressionistisch. Alle vier davor zu sehenden sind eher ein freies Umgehen mit dem vorhandenen Motiv. Es ging dabei noch nicht um eine „Expression“, um das Nutzen des Motivs für einen eigenen Ausdruck. Erst bei der fünften Arbeit nutzte ich die Szene, um sie in Farbfelder und Farbwahlen eines eigenen Inhalts zu bringen. Die Farben dort sind vorwiegend primär, in starken Quantitätskontrasten, mit wenig Zwischentönen (typisch für den Expressionismus). Es geht in dem vorletzten und letzten Bild nicht mehr um den Eindruck dieser Gartenszene. Worum es mir geht lasse ich bewusst außenvor; soll der Betrachter seinen Ideen nachgehen.
In der letzten Arbeit bin ich meinem Bedürfnis gefolgt, die „zu vielen“ starken Kontraste zu reduzieren, um damit den Formen „Rot und Blau“ den Hauptfokus im Geschehen zu geben. (Expressionistisch? ich bin mir nicht sicher)

Es wird ein Suchen sein, ein möglichst kindliches Vergnügen. Der Expressionismus ist kaum in eine bestimmte Kunstform zu pressen, nicht auf eine bestimmte Zeit nur begrenzt. Expressionisten haben immer auch anders gearbeitet; impressionistisch, kubistisch, abstrakt,…

Wir können also nichts verkehrt machen. Lediglich wenn wir versuchen, es immer „schön“ und „richtig“ zu machen, können unsere Bilder kaum expressiv werden; dann können sie kaum EINFACH werden und unsere Intuition hat nur wenig Chancen zu Wort zu kommen.

Es gibt genug Grund zur Freude, zur Wut, zur Angst… Finden wir Bilder dafür… wie die Menschen damals.

Dafür stelle ich breitere Pinsel zur Verfügung und stabiles, aber „unkompliziertes Papier“. Es geht darum, mit wenig Vorbereitung in die Bildideen zu kommen. Auch Blöcke mit starkem Papier sind geeignet. Ihr könnt sie beschriften und hier stehen lassen. Es geht nicht so sehr um verschiedene Materialien und Techniken (meine Beispielarbeiten sind Aquarelle). Ich empfehle Acryl.

Für alle die, die nicht so sehr in eigene Ideen kommen, wird es von mir Motive wie Bäume, Menschen, Stilleben (Wasserschüsseln, Schuhe, Kissen,…), Himmel, Häuser, geben.
Weiterhin habe ich für jeden Monat ein Begriffspaar, das es in ein Bild umzusetzen gilt (für die, die nicht gerade in eigenen Bildthemen sind).
Denkt darüber nach: welches Ding, welche Landschaft, welche Figur brauche ich, um meinem Gefühl AUSDRUCK zu verleihen.

Ich freue mich schon jetzt darauf!
Eure/ Ihre Claudia Schmidt