Malkurse

 Kursbeginn am 02. März 2020

Egal, ob Malkurse; Zeichenkurse, Radierkurse; Wochenendkurse; Atelierkurse … hier sind Sie richtig

Denn wenn Sie Lust haben, sich in den klassischen Techniken von Malerei, Zeichnung und Druckgrafik zu üben, egal auf welchem Level –
habe ich, Claudia Schmidt, Lust, Sie darin in meinen Malkursen zu begleiten.

Wöchentliche Kurse

Montag   18 – 20 Uhr

Dienstag  10 – 12 Uhr;  17,30 – 19,30 Uhr;  19,30 – 21,30 Uhr

Mittwoch  10 – 12 Uhr

Kursgebühr für 4 Monate (laufende Kurse): 320 €
Anteilig zahlbar jeweils in der 1. Woche des Monats: 80 €
Ausfallstunden können in einer anderen Kurszeit nachgeholt werden.

 

 Wochenendkurse

Fr. 19-21 Uhr und Sa. und So. von 11-16 Uhr

Radierung   17. – 19. April

Auf dem Land   12. – 14. Juni

Kursgebühr für einen Wochenendkurs: 150 EUR + 20 EUR Material
Sie können auch 1 Tag des Wochenendkurses buchen:
60 EUR + 10 EUR Material

 

 Sonntage

15. März   05. April   10. Mai   07. Juni

Kursgebühr für einen Sonntag von 11 -15 Uhr: 50€ + 5€ Material

Bei Rücktritt nach verbindlicher Anmeldung sind 50 % der Kursgebühr zu zahlen.

 

1. Halbjahr 2020

Das Triptychon –
oder: aller guten Dinge sind Drei!

Das Experiment mit der Drei!

Je länger ich mich damit befasse, umso spannender erscheint mir das Thema. Mein Vorschlag für das nächste Semester ist folgender:
Es werden Bildthemen gesucht, die es aus verschiedener Sichtweise oder unter verschiedenen Aspekten darzustellen gilt, und zwar auf dreierlei Weise, nämlich als Triptychon.
Das kann schlicht, in Form einer Landschaft geschehen, welche aus Mittelteil und den jeweiligen Seitenabschnitten besteht. Es können auch abstrakte Motive, körperliche oder seelische Aspekte als Bildinhalt gesucht werden.
Die drei Teile können unterschiedlicher Größe sein. Sie sollten in diesem Semester auf Leinwand sein, welche mithilfe selbst bespannter Keilrahmen, genau das Format erhalten was der /dem TeilnehmerIn vorschwebt.

Dazu ein Text, den ich im Internet gefunden habe:

Die Bedeutung des Triptychon
Das Wort Triptychon hat seinen Ursprung im Griechischen „Triptykhos“, was so viel wie „dreischichtig“ bedeutet. Vereinfacht gesagt, handelt es sich dabei um ein Bild, das auf drei Tafeln gemalt oder gedruckt wurde.
Traditionell wurde das Triptychon für Altarbilder verwendet. Dazu gehören eine große Mittelplatte und zwei kleinere Platten, die an der Innenseite der Falttüren bemalt sind. Die Dreiteilung ist nicht nur funktional zweckdienlich, sondern spiegelt auch die religiöse Symbolik der Dreifaltigkeit wider.
Die dreiteilige Tragik zeigt sich auch in der Anwendung des Triptychonformats bei vielen Künstlern, wobei die Tafeln einen Anfang, einen Mittelteil und ein Ende darstellen.

Gründe für die Verwendung eines Triptychons in der Kunst
Die Art und Weise, wie ein Künstler die drei Tafeln eines Triptychons verwendet, kann variieren. Manchmal können sie zusammenfließen, um eine einzige einheitliche Szene zu bilden, oder sie können jeweils als ein separates Bild fungieren.
Typischerweise gibt es ein starkes Gefühl der optischen Geschlossenheit.
Der Künstler kann ein Triptychon aus einem der folgenden Gründe verwenden:
Um der Kunst eine Gliederung in Anfangs-, Mittel- und Endteil einer Geschichte zu vermitteln.
Um ein Thema in drei Teilen fortzusetzen.
Um ein Thema aus verschiedenen Perspektiven oder mit unterschiedlichen Techniken zu bearbeiten.
Um den Fortschritt eines Subjekts zu zeigen, wie z.B. sein Wachstum oder Rückgang.
Um drei verschiedene Elemente zu präsentieren, die miteinander verbunden sind und sich gegenseitig ergänzen.
Um ein sehr großes Stück für einen leichteren Transport, Lagerung und Präsentation zu zerteilen.

Wie man ein Triptychon entwirft und präsentiert
Wann immer du ein mehrteiliges Kunstwerk erstellst, ist es wichtig, die Einheitlichkeit in jedem Stück zu wahren. Ohne ein stilistisches oder technisches Element, das die einzelnen Tafeln verbindet, verliert das letzte Stück seine Wirkung auf den Betrachter. Triptychen können erdrückend oder verwirrend sein, wenn das Format nicht sinnvoll eingesetzt wird.
Zwei beliebte Wege zur Kontinuität sind eine konstante Horizontlinie oder ein konstanter Hintergrund, eine einheitliche Farbskala, ein einheitlicher Umgang mit dem Thema oder eine Kontinuität des Themas.
Es ist auch wichtig, dass die Stücke auf die gleiche Weise präsentiert werden. Verwende für jede Tafel den gleichen Malgrund: Tafel und Leinwand sind bei Malern beliebt; Zeichnungen und Gemälde auf Papier sollten ebenso ein einheitliches Material verwenden. Auch bei Fotos ist das Druckmedium wichtig und sollte einheitlich eingesetzt werden.
Jedes Teil der Serie sollte außerdem einen ähnlichen Rahmen und eine ähnliche Aufhängung aufweisen, um einen bestimmten Look zu erzielen. Die Aufhängevorrichtung sollte so platziert werden, dass die Teile leicht in einer möglichst gleichmäßigen Reihe aufgehängt werden können.

Regeln sind zum Brechen da
Einige Künstler entscheiden sich dafür, alle drei Tafeln gleich groß zu formatieren. Andere bevorzugen zwei Außentafeln mit schmaleren Breiten an den Seiten eines breiteren Mittelteils.
Triptychen werden traditionell im Hochformat aufgehängt und natürlicherweise von links nach rechts betrachtet. Mit dem richtigen Motiv und der passenden Komposition kann eine vertikale Anordnung allerdings auch ein schönes Ausstellungsstück sein.
Während Künstler oft mit der Breite der Tafel experimentieren, ist die Höhe üblicherweise einheitlich. Aber auch hier kann das richtige Mittelstück gut zu den Seitenwänden passen, die ein paar Zentimeter kürzer sind, wenn du sie richtig an die Wand hängst.

Es wird also in dem nächsten Semester während der ganzen Monate „nur“ um diese eine Arbeit gehen, welche von Skizzen und Experimenten im Nebenschauplatz umgeben sein können.
Selbstverständlich kann sich jede(r) diesem Unterfangen, wie immer entziehen und eigenen Vorhaben nachgehen, die ich natürlich genau so begleite und unterstütze. Es macht ja auch Spaß, sich dieses Treiben von der Seite anzuschauen, und noch später aufzuspringen.

Ich selbst werde im Laufe der nächsten Wochen sicher noch weitere Gedanken, bzw. eigene „Versuche“ hinzu fügen.

Möge uns der Winter erst mal zur Ruhe kommen lassen, um uns dann, mit dem Frühling wieder in etwas Neues aufzuschwingen…

Es bleibt also spannend; und ich erwarte alle Interessierten wieder mit Neugier…
Ihre Claudia Schmidt