KURSSTART am 01. September

KURSSTART am 01. September

Verwurzelt erblühen

In diesem Sommer will nicht so recht Ruhe einkehren. Ich bin ständig unterwegs. Habe schöne Unternehmungen. Alle sind so geplant und gewollt. Und irgendwie wußte ich schon vorher, dass meine Zeit bei mir zuhause auf dem Land immer nur ein paar Tage sein wird, bevor ich zum nächsten Vorhaben aufbreche. Wie sollen da Wurzeln entstehen? Wie Bilder vom Verwurzeln und Erblühen? Und tatsächlich, das Erblühen hält sich noch in Grenzen…

Und dennoch habe ich Wurzeln gesucht, in den Wäldern immer wieder angeschaut, wenn sie sich oberhalb des Bodens entlang zogen oder wir an einem umgestürzten Baum vorbei kamen. Was für zauberhafte Wesen.

Und recht schnell erkannte ich, dass mich diese kursfreie Zeit auffordert, MEINE Wurzeln tiefer zu verankern, in mir, damit ich Ruhe finde OBWOHL ich unterwegs bin; hier hin und dort hin…
Plötzlich hatte ich das Bild von Wurzeln, die in einem strömenden Fluß stehen und mit allen Mitteln den Grund des Flusses finden müssen, sich dort tiefer verwurzeln müssen, um dem Fließen „dort oben“ nicht ausgeliefert zu sein.

Diese Wurzeln sind nicht gezeichnet. Sie sind mit einer Kordel und Tusche über das Blatt gezogen, mit roter Acrylasur und Fön weiter getrieben. Machen und Zufall. Lust an der Bewegung der Farbe. Danach habe ich das Blatt nass gemacht und blaue Acrylfarbe über die Wurzeln geschüttet und mit breitem Pinsel und weiterem Wasser über das Papier laufen lassen.
Nun ging es um den HALT der Wurzeln in der Strömung: solange alles feucht war streute ich vom Spachtel aus graue und braune Pigmente in den unteren Teil des Bildes…

Zeichnen ist das Eine. Die beiden Zeichnungen oben sind mit weißer Kreide und Kohle auf braunem Papier entstanden. Nur Schwarz und Weiß und dunkler Untergrund, um den Formen der Wurzeln nach zu spühren.
Und Malen das Andere. Wir schauen, was für jede(n) ansteht. Aber beides (zeichnen auf dunklem Grund und Acryllasur und Tusche mit Kordel und Pinsel fließen lassen) werde ich als Übung anbieten.

Das Erblühen findet für mich zunächst einmal in dem zeichnerischen Erkennen der „Bewegungen“, sprich der Formen, ab.
Ich suche mit der Linie eine Richtung des Blütenblattes und mit Hilfe einer erdachten Perspektive entsteht das Volumen.
Das können wir üben, ausprobieren und auch wieder verwerfen. Wichtig ist mir jedoch, dass die Blüten in ihrer Einzigartigkeit und Einmaligkeit erforscht werden, damit sie später, beim Malen ihre Tiefe bekommen.

Das Erblühen in Farbe und Grösse kommt…
Expressiv oder impressionistisch, fotorealistisch oder experimentell… Wir werden sehen…

Auf jeden Fall herzlich willkommen, alle die darauf Lust haben. Es gibt noch einen Platz Montags von 18 – 20 uhr und einen am Dienstag von 19,30 – 21,30 uhr

Ich freue mich auf Sie/ euch
Ihre/ eure Claudia Schmidt

Malen auf dem Winkelhof in Müden, direkt an der Örtze, vom 19. – 21. Juni

Malen auf dem Winkelhof in Müden, direkt an der Örtze, vom 19. – 21. Juni

Wer hat Lust, noch mit dazu zu kommen? Es sind noch zwei Einzelappartments mit je einem DZ frei.

Auf einem wunderschönen, altem Hof, mit 5 sanierten, geschmackvollen Appartments, verbringen wir in einer kleinen Gruppe, von höchstens 8 TeilnehmerInnen ein Wochenende direkt an der Örtze. Die Appartments stehen uns bis Sonntagabend zur Verfügung. D.h., wir sind bis zum Schluss des Kurses mit unseren Sachen in den Quartieren. Das hat einen grossen Entspannungseffekt weil wir dadurch versorgt sind mit Möglichkeiten zum Arbeiten (bei unangenehmem Wetter) bis zum Ende des Kurses.
Morgens freuen sich alle auf ein herrlich regionales, umfangreiches Frühstück, was dazu gebucht werden kann. Am ersten Abend gehen wir meistens fußläufig in ein Restaurant im Ort zum Essen. Am zweiten Abend versorgen wir uns gemeinsam mit einem unkomplizierten aber köstlichem Essen aus mitgebrachten Zutaten. Der Kurs umfasst am Samstag und Sonntag jeweils 5 begleitete Arbeitsstunden.

Entsprechend den Atelierkursen in diesem Halbjahr, möchte ich den Fokus auf „Nahes und Fernes“ und den Raum dazwischen richten. Wer weiß, vielleicht schauen wir plötzlich mehrheitlich auf den Raum dazwischen?? Was ist das für ein Raum? Mit was ist er gefüllt – oder nicht gefüllt? Läßt sich Leere malen?
Was ist es für ein Raum, indem das Nahe und das Ferne geschieht? Und auch ganz einfach können wir schauen, wie wir etwas gestalterisch in die Nähe holen und durch welche Mittel verschwindet es in die Ferne? Dieses Mal werden wir dabei mehr auf Farbe und Fläche achten als ins Zeichnen zu gehen.
Dafür bietet sich eine Mischtechnik an aus Aquarell, Kreide und Buntstift.

 

unterwegs
Winkelhof

Wochenendkurs Radierung 27. – 29. März

Der Fokus an diesem Wochenendkurs liegt auf der Bildidee. Was möchte ich zeigen? Was möchte ich darstellen? Die TeilnehmerInnen lassen sich Zeit mit dem Suchen des Motivs und der Vorbereitung der Bildidee. Des Weiteren wird in Ruhe und ausgiebig an der Platte gearbeitet. Ein/ zwei Techniken sollten im Bild verwendet werden, bevor es zum Drucken geht.
Es ist noch EIN Platz frei!
Erfahrene und EinsteigerInnen sind gleichermaßen willkommen.

Kursstart am 2. März

Noch ein Platz frei: Dienstags von 19,30 – 21,30uhr

„Nahes und Fernes“

Sowohl der Farbklang, als auch die Art des Farbauftrags sind Elemente mit denen Nähe und Ferne erzeugt werden. Sich damit zu befassen, kann ein Bildmotiv klarer in seiner „Botschaft“ machen und interessanter im Malprozess. Bald geht es wieder los und ich freue mich auf den regen Austausch und die gegenseitige Inspiration. Falls noch jemand in diesen freien Platz „springen“ möchte, herzlich willkommen.

Nahes und Fernes hat seinen eigenen Reiz und sein eigenes Gesicht… Und auch ohne detaillierte Beschäftigung damit ist es letztlich in jedem Bild mehr oder weniger vorhanden. Um bei uns mit zu machen, braucht es keine Vorkenntnisse und Vorerfahrungen. Jede(r) probiert sich aus wie es gerade möglich ist. Gerne unterstütze ich Sie dabei mit meiner Erfahrung und meinem Wissen.

Ihre Claudia Schmidt

Wochenendkurs „Nahes und Fernes“ 13.-15. März

Acrylmalerei und andere Techniken

Dieser Wochenendkurs richtet sich an alle, die ein paar Techniken und Materialien für die Malerei oder auch für das Zeichnen kennenlernen und ausprobieren möchten. Die Motive dafür sind offen und werden individuell gesucht. Da es sich um eine kleine Teilnehmerzahl von höchstens 5 Personen handelt, kann ich jede(n) individuell beraten und begleiten. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob Vorerfahrungen vorhanden sind oder nicht. Jede(r) TeilnehmerIn probiert sich auf ihre/ seine Weise aus und sammelt Erfahrungen, die weiterhelfen. Das Bild oben zum Beispiel zeigt Acrylmalerei für den Wald, Pastellkreide in der Löwin und Buntstift im Haus. Materialien können kombiniert aber auch einzeln verwendet werden, je nach persönlichem Interesse. Es muss auch garnicht figürlich gearbeitet werden, sondern einfach nur Farbe und Material in Flächen und Formen.
So ein Wochenendkurs ist eine schöne Möglichkeit sich in einem begrenzten, überschaubaren Zeitrahmen und in Begleitung an etwas Neues heran zu wagen.
Ich würde Ihnen dabei gerne zur Seite stehen.

Malreise Tenerife 24.01. – 03.02.2027

Mit dem Blick auf das Meer am Morgen die Augen öffnen und mit dem Rauschen des Meeres einschlafen. Wer möchte das nicht? Und noch dazu eine angenehme Wärme, helles Licht und wunderbare Farben. Das sind die Rahmenbedingungen für die Malreise, die für die/ den eine/n oder andere/n nun schon zur Gewohnheit geworden ist. Aber herzlich willkommen auch alle, die es einmal ausprobieren möchten;
das Malen und Zeichnen unter freiem Himmel auf der Insel des ewigen Frühlings.

In einer kleinen Gruppe von mindestens fünf und höchstens sieben TeilnehmerInnen (damit wir alle in einen Bus passen; inklusive unseres freundlichen Fahrers) ( die Kosten für den Bus; ca 800€ werden unter allen Beteiligten aufgeteilt) begleite ich den Kurs künstlerisch und individuell auf jedes Können und Nicht-können zugeschnitten. Es geht weniger um Perfektion als um ein wohltuendes Erleben, sich mit der Landschaft und der Natur auseinander zu setzen; sie aufzunehmen, zu erfahren, zu genießen und zu schauen, welche Bilder sie in uns und auf dem Papier entstehen läßt.

Wir wohnen und arbeiten auf der 

Finca El Navio

in der Nähe von Alcala, im Südwesten der Insel. Durch eine Bananenplantage führt ein Weg fußläufig in ca 15 Minuten zum Meer. Alle Zimmer haben vom Innenhof aus einen eigenen Zugang, ebenerdig mit großer Terrasse und Blick zum Meer. Im Zimmerpreis inbegriffen ist das Frühstück (10 Nächte, je nach Zimmerkategorie ca 1200€). Abends wird den Hotelgästen, bei Bedarf, ein Drei-gänge-menü angeboten. Aber auch im Ort gibt es gute Möglichkeiten, die spanische Küche mit Blick aufs Meer zu genießen.
Die Zimmer und Flüge (ca 450€ Hin+zurück) werden von den TeilnehmerInnen selber gebucht.

Der Malkurs (320€) findet an 6 Tagen mit jeweils 5 Stunden statt. Teilweise bleiben wir dafür auf der wunderschönen Finca / Plantage; und ab und zu lassen wir uns von unserem Fahrer (mein Lebenspartner) zum Malen in die Umgebung fahren. 

An den drei weiteren, freien Tagen können Ausflüge an besondere Plätze der Insel gemacht werden. Mein Lebenspartner und ich kennen die Insel sehr gut, da wir seit über 25 Jahren fast jährlich dort für zwei Wochen sind.

Ich beschäftige mich gerade als Mensch und als Künstlerin mit dem Phänomen von Dichte und Weite, den Zuständen, den Gestaltungsmöglichkeiten und den „Geschichten“ die dieses Gegensatzpaar zu erzählen hat. In einer Landschaft zu sein, in der dieses Beides zu finden ist, ist eine schöne Möglichkeit, darin Erfahrungen zu machen, sowohl für sich selbst als auch in der gestalterischen Umsetzung dieses Themas.
Ich möchte in meinem Malkurs darauf Bezug nehmen, möchte anregen, zu wechseln zwischen der Darstellung von Weite und offenen Fernen und dem Verdichten, Konzentrieren eines Naturereignisses in der Nähe.
Aquarell, Kreide, Kohle in Verbindung mit Wasser auf dem Bildträger, Bleistift und Buntstift werden unsere Werkzeuge für dieses Vorhaben sein.

Es wird wohltuend, spannend und fröhlich werden. Ich freue mich schon jetzt darauf.
Scheuen Sie sich nicht, mit mir in Kontakt zu treten, um mehr darüber zu erfahren.
Ansonsten wird es ebenso eine Informationsveranstaltung in meinem Atelier geben.
Den Termin dazu gebe ich zeitnah bekannt.

Ihre Claudia Schmidt 

 

Kursstart am 2. März

„Nahes und Fernes“

Dinge, Farben, Strukturen sorgen in einem Bild für das Erleben von etwas Nahem oder etwas Fernem. Darum wird es im nächsten Halbjahr gehen. Welche Farben treten nach vorne, welche zurück? Wie lassen sich Strukturen oder ein Duktus erstellen, der die Fläche nach vorne holt und welche Aufträge gehen zurück? Im Bild dem Betrachter vorzugeben, was er dicht bei sich sehen soll und was im Hintergrund zurück tritt, erfordert das Wissen um Raumperspektive. So können Inhalte im Bild entstehen, die durch die Komposition geschaffen werden. Geschichten, Zustände, Informationen von der/ dem Schaffenden des Bildes an den/ die BetrachterIn. Elemente wie Erde und Feuer können nah sein; Luft und Wasser fern. Lässt sich das umdrehen? Wenn ja – wie? Mit diesen Fragen und Erlebnissen werden sich die TeilnehmerInnen in den Arbeiten der nächsten Kurszeit beschäftigen. Dabei bleibt es, wie immer, jeder/m selbst überlassen wie tief er/ sie in diese Thematik eintaucht oder sie nur peripher berührt, während eine eigene Bildidee umgesetzt wird. Ebenso lässt diese Fragestellung das Sujet offen. Mit welcherlei Motiv (Landschaft, Figur, Stilleben, abstrakt) das Experiment „Nahes und Fernes“ statt findet, bleibt ebenso jedem/r selbst überlassen.

Die Übungen zu dieser Thematik können auf alten, „ungeliebten“ Arbeiten entstehen. Das gibt einen zusätzlichen Reiz im Malprozess und eine zusätzliche Komponente in Bezug auf die Sichtbarkeit der Flächen auf dem Bildträger.

Eine schöne Herausforderung für alle, die Lust haben, egal mit welcher Vorkenntnis, sich auf derlei Abenteuer einzulassen.

Der Frühling kommt und mit ihm neue Farbe und neues Leben! Ich freue mich darauf.

Ihre Claudia Schmidt

Malen auf dem Winkelhof 19.-21. Juni

Lüneburger Heide | Winkelhof Müden | Faßberg
 
In einer kleinen Gruppe von höchstens 8 Personen malen und zeichnen die TeilnehmerInnen auf dem Grundstück  Winkelhof  , welches direkt an die Örtze stößt. Frei sind noch zwei kleine Appartments mit jeweils einem DZ. Die Wohnungen sind ästhetisch saniert und bieten Raum, auch um gegebenenfalls drinnen zu arbeiten. 
 
 

Malen auf dem Winkelhof

Wochenendkurs vom 19. – 21.06. 26

    Anmeldeschluss ist der 28.01.26

Wie schon in den Jahren davor, bietet dieser Hof direkt an der Örtze (Müden) eine wunderbare Gelegenheit, sich in aller Ruhe der Natur hinzugeben. Die Anreise findet am Freitag Nachmittag/ Abend statt und das Zusammensein startet mit einem gemeinsamen Abendessen in einer der Gaststätten im Ort.
An den beiden folgenden Tagen ( die Appartments haben wir bis Sonntagabend) sind wir mehrheitlich, wenn das Wetter es zuläßt, draußen auf dem Gelände, direkt am Fluss oder auch in der Nähe im Wäldchen, um Inspiration zu finden und anhand der Motive dort das Zeichnen und Malen weiter zu üben.

Der   WINKELHOF  besteht aus einem großen Gelände mit mehreren Bauten, von denen eines davon ein Cafe und fünf Appartments umfasst. Drei der Appartments haben zwei DZ und zwei weitere jeweils eines. Daraus ergibt sich eine TeilnehmerInnenbeschränkung auf 7 TeilnehmerInnen, vorrausgestzt jede(r) möchte ein Zimmer für sich haben.

Die Kosten für den Kurs betragen 210€ für 2 mal 5 Stunden und sind bis eine Woche vor Kursbeginn an mich zu überweisen. Die Anfahrt regeln wir gemeinsam. Die Appartments werden ab einer Teilnehmerzahl von 5 Personen von den TeilnehmerInnen selbst gebucht. Das wunderbare Frühstück buchen wir immer dazu; so können wir gestärkt, ohne Aufwand am morgen, an die Arbeit gehen. Am zweiten Abend verköstigen wir uns gemeinsam selbst. So haben wir eine vielfältige Zeit miteinander und auch jede(r) für sich, ganz nach Bedarf.

Bei weiteren Fragen im Vorfeld stehe ich gerne zur Verfügung. Nehmen Sie Kontakt zu mir auf und fragen Sie nach.

Ich freue mich auf unser kleines, gemeinsames Outdoorelebnis.
Ihre Claudia Schmidt