Malreise Tenerife 24.01. – 03.02.2027

Mit dem Blick auf das Meer am Morgen die Augen öffnen und mit dem Rauschen des Meeres einschlafen. Wer möchte das nicht? Und noch dazu eine angenehme Wärme, helles Licht und wunderbare Farben. Das sind die Rahmenbedingungen für die Malreise, die für die/ den eine/n oder andere/n nun schon zur Gewohnheit geworden ist. Aber herzlich willkommen auch alle, die es einmal ausprobieren möchten;
das Malen und Zeichnen unter freiem Himmel auf der Insel des ewigen Frühlings.

In einer kleinen Gruppe von mindestens fünf und höchstens sieben TeilnehmerInnen (damit wir alle in einen Bus passen; inklusive unseres freundlichen Fahrers) ( die Kosten für den Bus; ca 800€ werden unter allen Beteiligten aufgeteilt) begleite ich den Kurs künstlerisch und individuell auf jedes Können und Nicht-können zugeschnitten. Es geht weniger um Perfektion als um ein wohltuendes Erleben, sich mit der Landschaft und der Natur auseinander zu setzen; sie aufzunehmen, zu erfahren, zu genießen und zu schauen, welche Bilder sie in uns und auf dem Papier entstehen läßt.

Wir wohnen und arbeiten auf der 

Finca El Navio

in der Nähe von Alcala, im Südwesten der Insel. Durch eine Bananenplantage führt ein Weg fußläufig in ca 15 Minuten zum Meer. Alle Zimmer haben vom Innenhof aus einen eigenen Zugang, ebenerdig mit großer Terrasse und Blick zum Meer. Im Zimmerpreis inbegriffen ist das Frühstück (10 Nächte, je nach Zimmerkategorie ca 1200€). Abends wird den Hotelgästen, bei Bedarf, ein Drei-gänge-menü angeboten. Aber auch im Ort gibt es gute Möglichkeiten, die spanische Küche mit Blick aufs Meer zu genießen.
Die Zimmer und Flüge (ca 450€ Hin+zurück) werden von den TeilnehmerInnen selber gebucht.

Der Malkurs (320€) findet an 6 Tagen mit jeweils 5 Stunden statt. Teilweise bleiben wir dafür auf der wunderschönen Finca / Plantage; und ab und zu lassen wir uns von unserem Fahrer (mein Lebenspartner) zum Malen in die Umgebung fahren. 

An den drei weiteren, freien Tagen können Ausflüge an besondere Plätze der Insel gemacht werden. Mein Lebenspartner und ich kennen die Insel sehr gut, da wir seit über 25 Jahren fast jährlich dort für zwei Wochen sind.

Ich beschäftige mich gerade als Mensch und als Künstlerin mit dem Phänomen von Dichte und Weite, den Zuständen, den Gestaltungsmöglichkeiten und den „Geschichten“ die dieses Gegensatzpaar zu erzählen hat. In einer Landschaft zu sein, in der dieses Beides zu finden ist, ist eine schöne Möglichkeit, darin Erfahrungen zu machen, sowohl für sich selbst als auch in der gestalterischen Umsetzung dieses Themas.
Ich möchte in meinem Malkurs darauf Bezug nehmen, möchte anregen, zu wechseln zwischen der Darstellung von Weite und offenen Fernen und dem Verdichten, Konzentrieren eines Naturereignisses in der Nähe.
Aquarell, Kreide, Kohle in Verbindung mit Wasser auf dem Bildträger, Bleistift und Buntstift werden unsere Werkzeuge für dieses Vorhaben sein.

Es wird wohltuend, spannend und fröhlich werden. Ich freue mich schon jetzt darauf.
Scheuen Sie sich nicht, mit mir in Kontakt zu treten, um mehr darüber zu erfahren.
Ansonsten wird es ebenso eine Informationsveranstaltung in meinem Atelier geben.
Den Termin dazu gebe ich zeitnah bekannt.

Ihre Claudia Schmidt 

 

Kursstart am 2. März

„Nahes und Fernes“

Dinge, Farben, Strukturen sorgen in einem Bild für das Erleben von etwas Nahem oder etwas Fernem. Darum wird es im nächsten Halbjahr gehen. Welche Farben treten nach vorne, welche zurück? Wie lassen sich Strukturen oder ein Duktus erstellen, der die Fläche nach vorne holt und welche Aufträge gehen zurück? Im Bild dem Betrachter vorzugeben, was er dicht bei sich sehen soll und was im Hintergrund zurück tritt, erfordert das Wissen um Raumperspektive. So können Inhalte im Bild entstehen, die durch die Komposition geschaffen werden. Geschichten, Zustände, Informationen von der/ dem Schaffenden des Bildes an den/ die BetrachterIn. Elemente wie Erde und Feuer können nah sein; Luft und Wasser fern. Lässt sich das umdrehen? Wenn ja – wie? Mit diesen Fragen und Erlebnissen werden sich die TeilnehmerInnen in den Arbeiten der nächsten Kurszeit beschäftigen. Dabei bleibt es, wie immer, jeder/m selbst überlassen wie tief er/ sie in diese Thematik eintaucht oder sie nur peripher berührt, während eine eigene Bildidee umgesetzt wird. Ebenso lässt diese Fragestellung das Sujet offen. Mit welcherlei Motiv (Landschaft, Figur, Stilleben, abstrakt) das Experiment „Nahes und Fernes“ statt findet, bleibt ebenso jedem/r selbst überlassen.

Die Übungen zu dieser Thematik können auf alten, „ungeliebten“ Arbeiten entstehen. Das gibt einen zusätzlichen Reiz im Malprozess und eine zusätzliche Komponente in Bezug auf die Sichtbarkeit der Flächen auf dem Bildträger.

Eine schöne Herausforderung für alle, die Lust haben, egal mit welcher Vorkenntnis, sich auf derlei Abenteuer einzulassen.

Der Frühling kommt und mit ihm neue Farbe und neues Leben! Ich freue mich darauf.

Ihre Claudia Schmidt

Malen auf dem Winkelhof 19.-21. Juni

Lüneburger Heide | Winkelhof Müden | Faßberg
 
In einer kleinen Gruppe von höchstens 8 Personen malen und zeichnen die TeilnehmerInnen auf dem Grundstück  Winkelhof  , welches direkt an die Örtze stößt. Frei sind noch zwei kleine Appartments mit jeweils einem DZ. Die Wohnungen sind ästhetisch saniert und bieten Raum, auch um gegebenenfalls drinnen zu arbeiten. 
 
 
Nahes und Fernes – malen, zeichnen, ausprobieren

Nahes und Fernes – malen, zeichnen, ausprobieren

Dieser Wochenendkurs richtet sich an alle, die sich nicht dauerhaft festlegen möchten, kontinuierlich kreativ tätig zu sein. Egal, ob schon viel oder gar keine Vorerfahrung; hier können Sie Techniken kennenlernen und ausprobieren. In einer kleinen Gruppe von mindestens drei bis höchstens fünf TeilnehmerInnen begleite ich sehr individuell wohin für jede(n) die „Reise“ gehen kann. Dabei kann auf Acryl, auf Kreide, Aquarell, Bleistift, Kohle oder Buntstift zugegriffen werden. Die Motive sind frei und werden gemeinsam gesucht. Sowohl das Handwerkliche als auch das Inhaltliche spielen für das Ausprobieren der Techniken eine Rolle.

Kosten: 190€ + 25€ Material

Malen auf dem Winkelhof

Wochenendkurs vom 19. – 21.06. 26

    Anmeldeschluss ist der 28.01.26

Wie schon in den Jahren davor, bietet dieser Hof direkt an der Örtze (Müden) eine wunderbare Gelegenheit, sich in aller Ruhe der Natur hinzugeben. Die Anreise findet am Freitag Nachmittag/ Abend statt und das Zusammensein startet mit einem gemeinsamen Abendessen in einer der Gaststätten im Ort.
An den beiden folgenden Tagen ( die Appartments haben wir bis Sonntagabend) sind wir mehrheitlich, wenn das Wetter es zuläßt, draußen auf dem Gelände, direkt am Fluss oder auch in der Nähe im Wäldchen, um Inspiration zu finden und anhand der Motive dort das Zeichnen und Malen weiter zu üben.

Der   WINKELHOF  besteht aus einem großen Gelände mit mehreren Bauten, von denen eines davon ein Cafe und fünf Appartments umfasst. Drei der Appartments haben zwei DZ und zwei weitere jeweils eines. Daraus ergibt sich eine TeilnehmerInnenbeschränkung auf 7 TeilnehmerInnen, vorrausgestzt jede(r) möchte ein Zimmer für sich haben.

Die Kosten für den Kurs betragen 210€ für 2 mal 5 Stunden und sind bis eine Woche vor Kursbeginn an mich zu überweisen. Die Anfahrt regeln wir gemeinsam. Die Appartments werden ab einer Teilnehmerzahl von 5 Personen von den TeilnehmerInnen selbst gebucht. Das wunderbare Frühstück buchen wir immer dazu; so können wir gestärkt, ohne Aufwand am morgen, an die Arbeit gehen. Am zweiten Abend verköstigen wir uns gemeinsam selbst. So haben wir eine vielfältige Zeit miteinander und auch jede(r) für sich, ganz nach Bedarf.

Bei weiteren Fragen im Vorfeld stehe ich gerne zur Verfügung. Nehmen Sie Kontakt zu mir auf und fragen Sie nach.

Ich freue mich auf unser kleines, gemeinsames Outdoorelebnis.
Ihre Claudia Schmidt

Wochenendkurs „Acrylmalerei + Pastellkreide“ 17. – 19. Oktober

Dieses Wochenende richtet sich an alle, die „es“ mal ausprobieren wollen, das Malen, oder an jene, die schon ein bisschen Übung haben, es aber irgendwie alleine nicht vorantreiben können.
Die Themen und Motive sind frei. Es können Vorlagen mitgebracht oder bei mir ausgesucht werden.
Es geht an dem Wochenende mehr um das Erfahren der Technik, des Materials und seinen Möglichkeiten. Die Verbindung von Acrylfarbe und Kreide finde ich besonders schön. Aber es darf auch bei der einen oder anderen Technik separat bleiben. Da es sich um ein Arbeiten in einer kleinen Gruppe, von höchstens 5 TeilnehmerInnen handelt, kann der Prozess einer/s jeden sehr individuell von mir begleitet werden.
Der Kurs baut sich aus drei Schwerpunkten auf: kleine Experimente mit Acrylfarbe, kleine Skizze eines Motives, Malerei auf einem Format 50×70.

 

Kursstart am 1. September

Der Lichtblick und andere Sichtweisen

Die Löwin ist, trotz Unwetter am Thiersee angekommen

Es kann losgehen!

Die Kurse starten mit einer Übung, in der ein Grundton jeweils mit Gelb, mit Weiß und mit Pale Terracotta stufenweise aufgehellt wird. So schaffen die TeilnehmerInnen sich die Erfahrung, wie sie in ihrer Bildidee an der einen oder anderen Stelle in die Helligkeit kommen, ohne den Grundton vollständig zu verlassen. Ebenso ist es spannend, zu erleben, wie unterschiedlich die Helligkeit des Grundtones wird, abhängig davon, mit welchem der drei Töne die Farbe aufgehellt wurde.
Danach wird eine Übung angeboten in der Flächen des Motives mit Ölkreide (ebenso der helle Part aus Gelb, Weiß und/ oder Terracotta) unterlegt werden, um die darauf gemalte Acrylfarbe entweder (opak) abzukratzen oder (Lasur) abperlen zu lassen. 
Aber, Schluss mit Theorie; Hört sich komplizierter an als es dann in der Praxis ist. Ich wollte nur schon mal ein bisschen Neugierde wecken.

Motivideen können schon mit gebracht werden, müssen aber nicht. 
Die Anregungen entstehen meistens im Miteinander und im Vortasten mit Hilfe der Übungen.

Nach einer Vielzahl von persönlichen Sichtweisen auf den Thiersee (meine Urlaubswoche in Österreich) habe ich nun, zum Finale hin ein Bild geschaffen, dass Tatsächlich den Lichtblick (im Unwetter?) erkennen lässt. Ein bisschen „Königin der Löwen“?, ein bisschen Ruhe, trotz alledem? und, mir sehr wichtig: auch die Dunkelheit ist nicht nur ein schwarzes Nichts. Auch dort geht die Landschaft weiter, zeigen sich dunklere und hellere Dunkelheiten. Den Lichtblick erkennen und darstellen zu können, bedeutet auch die Dunkelheit zu entschlüsseln und in ihrer Differenziertheit wieder zu geben.

Aber alles geht auch leichter, weniger anstrengend, überraschend und experimentell. Jede(r) auf ihre/ seine Weise. Nichts muss. Alles darf. Das Abenteuer ist nicht die Darstellung eines bestimmten Motives, sondern die Überraschung, die Farben ins Helle oder ins Dunkle zu bringen.

Dienstags, von 19,30 – 21,30 Uhr ist noch ein Platz frei!

 

Motive suchen – Lichtblicke finden

Motive suchen – Lichtblicke finden

Samstag, den 6. September von 11 -17 uhr

Wer an diesem Samstag auf dem Land dabei sein möchte, sollte gut zu Fuß sein. Mit Skizzenbuch und Fotoapparat werden wir nördlich von Hannover, ausgehend von einem Ort an der Leine, uns auf die Suche nach schönen Motiven zum Malen machen. Die Strecke braucht ungefähr zwei Stunden. Hinzu kommt dann der eine oder andere Moment an dem es sich lohnt, stehen zu bleiben und zu fotografieren oder zu skizzieren. Dabei geht es nicht um landschaftliche Außergewöhnlichkeiten und Highlights, sondern um den geschulten Blick für die kleinen Schönheiten in der Natur und die größeren Schätze in dem Erkennen der Komposition eines weiteren Ausschnittes. Im zweiten Teil des Tages werden sich dann die TeilnehmerInnen mit mir darüber austauschen, was zu finden war und was davon in größere Arbeiten im Atelier fließen kann. Für die TeilnehmerInnen an den laufenden Kursen des neuen Semesters richtet sich der Fokus natürlich auf das Wahrnehmen von Lichtblicken und die Möglichkeit einen selben Ausschnitt auch unter einem anderen Aspekt gestalterisch umzusetzen.
Ebenso werden am Nachmittag erste Skizzen oder Farbstudien in kleinen Formaten erstellt. Das kann auf jeden Fall auch für InteressentInnen attraktiv sein, die damit vorerst nicht in meinen Atelierkursen weiter arbeiten. Und ebenso ist es möglich an dem Tag auf den Spaziergang zu verzichten und sich dort an Ort und Stelle auf ein oder zwei Motive zu konzentrieren.
Alles und alle sind willkommen.

Das Angebot findet nur bei Wetter statt, an dem es Freude macht, sich draußen aufzuhalten. Es gibt jedoch für alle Fälle auch ein trockenes Plätzchen drinnen.

Organisation und Material bespreche ich dann mit denen, die sich anmelden möchten.
Die Kosten für den Tag betragen, inkl eines kleinen Snacks (Kaffee, Wasser, Wein, Käse, Kekse) 90€

KURSSTART am 01. SEPTEMBER

Freie Plätze Dienstags von 17,30 – 19,30 Uhr

Der Licht-Blick und andere Sichtweisen

Den Blick auf etwas zu richten kann verschiedenen Interessen folgen. Ein Motiv zu wählen kann die unterschiedlichsten Gründe haben. Ebenso ist auch eine gestalterische Umsetzung ein und desselben Motives geprägt von dem Vorhaben oder der Intuition der/ des Schaffenden. Nach LICHT- blicken zu suchen kann EINE Absicht sein. Ebenso lässt sich ein Motiv aber auch erst mal in seiner Komposition, in seiner Form oder in seiner Farbgebung ergründen. Alle Sichtweisen haben ihre Notwendigkeit und ihren Sinn. Um die verschiedensten „Drauf-Blicke“ geht es in diesem Semester. Vielleicht macht es in diesem Zusammenhang auch Sinn, einmal die verschiedensten Materialien und Techniken dafür auszuprobieren.

Egal, ob Sie Erfahrung darin haben oder einfach mal NEUE Erfahrungen machen wollen. Sie sind hier herzlich willkommen.
Ich freue mich auf Sie/ euch
Claudia Schmidt