Noch ein Platz frei: Dienstags von 19,30 – 21,30uhr
„Nahes und Fernes“
Sowohl der Farbklang, als auch die Art des Farbauftrags sind Elemente mit denen Nähe und Ferne erzeugt werden. Sich damit zu befassen, kann ein Bildmotiv klarer in seiner „Botschaft“ machen und interessanter im Malprozess. Bald geht es wieder los und ich freue mich auf den regen Austausch und die gegenseitige Inspiration. Falls noch jemand in diesen freien Platz „springen“ möchte, herzlich willkommen.
Nahes und Fernes hat seinen eigenen Reiz und sein eigenes Gesicht… Und auch ohne detaillierte Beschäftigung damit ist es letztlich in jedem Bild mehr oder weniger vorhanden. Um bei uns mit zu machen, braucht es keine Vorkenntnisse und Vorerfahrungen. Jede(r) probiert sich aus wie es gerade möglich ist. Gerne unterstütze ich Sie dabei mit meiner Erfahrung und meinem Wissen.
Dieser Wochenendkurs richtet sich an alle, die ein paar Techniken und Materialien für die Malerei oder auch für das Zeichnen kennenlernen und ausprobieren möchten. Die Motive dafür sind offen und werden individuell gesucht. Da es sich um eine kleine Teilnehmerzahl von höchstens 5 Personen handelt, kann ich jede(n) individuell beraten und begleiten. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob Vorerfahrungen vorhanden sind oder nicht. Jede(r) TeilnehmerIn probiert sich auf ihre/ seine Weise aus und sammelt Erfahrungen, die weiterhelfen. Das Bild oben zum Beispiel zeigt Acrylmalerei für den Wald, Pastellkreide in der Löwin und Buntstift im Haus. Materialien können kombiniert aber auch einzeln verwendet werden, je nach persönlichem Interesse. Es muss auch garnicht figürlich gearbeitet werden, sondern einfach nur Farbe und Material in Flächen und Formen. So ein Wochenendkurs ist eine schöne Möglichkeit sich in einem begrenzten, überschaubaren Zeitrahmen und in Begleitung an etwas Neues heran zu wagen. Ich würde Ihnen dabei gerne zur Seite stehen.
Dinge, Farben, Strukturen sorgen in einem Bild für das Erleben von etwas Nahem oder etwas Fernem. Darum wird es im nächsten Halbjahr gehen. Welche Farben treten nach vorne, welche zurück? Wie lassen sich Strukturen oder ein Duktus erstellen, der die Fläche nach vorne holt und welche Aufträge gehen zurück? Im Bild dem Betrachter vorzugeben, was er dicht bei sich sehen soll und was im Hintergrund zurück tritt, erfordert das Wissen um Raumperspektive. So können Inhalte im Bild entstehen, die durch die Komposition geschaffen werden. Geschichten, Zustände, Informationen von der/ dem Schaffenden des Bildes an den/ die BetrachterIn. Elemente wie Erde und Feuer können nah sein; Luft und Wasser fern. Lässt sich das umdrehen? Wenn ja – wie? Mit diesen Fragen und Erlebnissen werden sich die TeilnehmerInnen in den Arbeiten der nächsten Kurszeit beschäftigen. Dabei bleibt es, wie immer, jeder/m selbst überlassen wie tief er/ sie in diese Thematik eintaucht oder sie nur peripher berührt, während eine eigene Bildidee umgesetzt wird. Ebenso lässt diese Fragestellung das Sujet offen. Mit welcherlei Motiv (Landschaft, Figur, Stilleben, abstrakt) das Experiment „Nahes und Fernes“ statt findet, bleibt ebenso jedem/r selbst überlassen.
Die Übungen zu dieser Thematik können auf alten, „ungeliebten“ Arbeiten entstehen. Das gibt einen zusätzlichen Reiz im Malprozess und eine zusätzliche Komponente in Bezug auf die Sichtbarkeit der Flächen auf dem Bildträger.
Eine schöne Herausforderung für alle, die Lust haben, egal mit welcher Vorkenntnis, sich auf derlei Abenteuer einzulassen.
Der Frühling kommt und mit ihm neue Farbe und neues Leben! Ich freue mich darauf.
Auf Zinkplatten werden Vertiefungen erzeugt, in die später Farbe gewischt wird, bevor die Platte dann mit einem feuchten Büttenpapier durch eine Presse gerollt wird.
An dem Wochenende geht es dabei sowohl um das Kennenlernen und Vertiefen verschiedener Ätztechniken, als auch um das Experimentieren dann mit den fertigen Platten, den Farben und dem Drucken.
Auf Zinkplatten werden Vertiefungen erzeugt, in die später Farbe gewischt wird, bevor die Platte dann mit einem feuchten Büttenpapier durch eine Presse gerollt wird.
An dem Wochenende geht es dabei sowohl um das Kennenlernen und Vertiefen verschiedener Ätztechniken, als auch um das Experimentieren dann mit den fertigen Platten, den Farben und dem Drucken.
Dieser Wochenendkurs richtet sich an alle, die sich nicht dauerhaft festlegen möchten, kontinuierlich kreativ tätig zu sein. Egal, ob schon viel oder gar keine Vorerfahrung; hier können Sie Techniken kennenlernen und ausprobieren. In einer kleinen Gruppe von mindestens drei bis höchstens fünf TeilnehmerInnen begleite ich sehr individuell wohin für jede(n) die „Reise“ gehen kann. Dabei kann auf Acryl, auf Kreide, Aquarell, Bleistift, Kohle oder Buntstift zugegriffen werden. Die Motive sind frei und werden gemeinsam gesucht. Sowohl das Handwerkliche als auch das Inhaltliche spielen für das Ausprobieren der Techniken eine Rolle.
Dieses Wochenende richtet sich an alle, die „es“ mal ausprobieren wollen, das Malen, oder an jene, die schon ein bisschen Übung haben, es aber irgendwie alleine nicht vorantreiben können. Die Themen und Motive sind frei. Es können Vorlagen mitgebracht oder bei mir ausgesucht werden. Es geht an dem Wochenende mehr um das Erfahren der Technik, des Materials und seinen Möglichkeiten. Die Verbindung von Acrylfarbe und Kreide finde ich besonders schön. Aber es darf auch bei der einen oder anderen Technik separat bleiben. Da es sich um ein Arbeiten in einer kleinen Gruppe, von höchstens 5 TeilnehmerInnen handelt, kann der Prozess einer/s jeden sehr individuell von mir begleitet werden. Der Kurs baut sich aus drei Schwerpunkten auf: kleine Experimente mit Acrylfarbe, kleine Skizze eines Motives, Malerei auf einem Format 50×70.
Die Kurse starten mit einer Übung, in der ein Grundton jeweils mit Gelb, mit Weiß und mit Pale Terracotta stufenweise aufgehellt wird. So schaffen die TeilnehmerInnen sich die Erfahrung, wie sie in ihrer Bildidee an der einen oder anderen Stelle in die Helligkeit kommen, ohne den Grundton vollständig zu verlassen. Ebenso ist es spannend, zu erleben, wie unterschiedlich die Helligkeit des Grundtones wird, abhängig davon, mit welchem der drei Töne die Farbe aufgehellt wurde. Danach wird eine Übung angeboten in der Flächen des Motives mit Ölkreide (ebenso der helle Part aus Gelb, Weiß und/ oder Terracotta) unterlegt werden, um die darauf gemalte Acrylfarbe entweder (opak) abzukratzen oder (Lasur) abperlen zu lassen. Aber, Schluss mit Theorie; Hört sich komplizierter an als es dann in der Praxis ist. Ich wollte nur schon mal ein bisschen Neugierde wecken.
Motivideen können schon mit gebracht werden, müssen aber nicht. Die Anregungen entstehen meistens im Miteinander und im Vortasten mit Hilfe der Übungen.
Nach einer Vielzahl von persönlichen Sichtweisen auf den Thiersee (meine Urlaubswoche in Österreich) habe ich nun, zum Finale hin ein Bild geschaffen, dass Tatsächlich den Lichtblick (im Unwetter?) erkennen lässt. Ein bisschen „Königin der Löwen“?, ein bisschen Ruhe, trotz alledem? und, mir sehr wichtig: auch die Dunkelheit ist nicht nur ein schwarzes Nichts. Auch dort geht die Landschaft weiter, zeigen sich dunklere und hellere Dunkelheiten. Den Lichtblick erkennen und darstellen zu können, bedeutet auch die Dunkelheit zu entschlüsseln und in ihrer Differenziertheit wieder zu geben.
Aber alles geht auch leichter, weniger anstrengend, überraschend und experimentell. Jede(r) auf ihre/ seine Weise. Nichts muss. Alles darf. Das Abenteuer ist nicht die Darstellung eines bestimmten Motives, sondern die Überraschung, die Farben ins Helle oder ins Dunkle zu bringen.
Dienstags, von 19,30 – 21,30 Uhr ist noch ein Platz frei!