Kursstart

02. März 2020

Das Triptychon
oder „Aller guten Dinge sind drei“

Im Kursstart

Im Kursstart im Atelier lineart gibt es drei „Vorladungen“, drei Anläufe oder drei Perspektiven auf eine Sache…
Das wird die Idee des nächsten Semesters sein.
Die drei Arbeiten von mir oben, zeigen einen, für mich besonderen Ort auf Tenerife. Es ist ein Ort, der den Teil in mir wiederspiegelt, der das Gefühl hat, daß alles so gut ist, daß es nichts zu tun gibt, daß alles vollständig und in Sicherheit ist.

Ich habe diese drei Bilder schnell und ohne Korrektur gemalt. Ich habe die Farben benutzt auf die der Pinsel in meiner Hand zugegriffen hat. So habe ich meiner Intuition Spielraum und Handlungsfreiheit gegeben für diesen Zeitraum. Ein anderes Mal werde ich vielleicht anders vorgehen. Vielleicht werde ich Skizzen erstellen von diesen drei Perspektiven. Auf jeden Fall wird es eine Zeit sein, in der ich diesen Ort malerisch oder grafisch zu mir einlade und in der ich mich in ihn hineinbegebe.

Für die TeilnehmerInnen

Für die TeilnehmerInnen dieses Semesters gäbe es die Möglichkeit, sich zunächst drei Leinwände aufzuziehen auf gekaufte Keilrahmen; und sie zu grundieren. Damit würde der Rahmen festgelegt werden in dem sich dieses Experiment abspielt. Selbst zeichnerisch ließe sich darauf arbeiten. Auch Gouache wäre eine Option, da ja nun Einige angefangen haben, sich mit diesem Material vertraut zu machen.

Das Motiv für diese Arbeit kann in alle Richtungen gehen:
Es könnten abstrakte Farb- und Formspiele sein, Stillleben aus verschiedenen Perspektiven oder in dreierlei Fläche zusammengefügt; und natürlich auch Landschaften als Panorama oder Figuren als Gruppengefüge.
Auch eigene, innere Themen (wie Verbindung oder Abgrenzung, Liebe oder Freiheit,…) könnten „vorgeladen“ werden und überraschende Ergebnisse bringen.

In Erinnerung an meine Ausführung zu diesem Sprichwort „aller guten Dinge sind drei“ und daran, daß es aus der Gerichtssprache kommt und dem Angeklagten drei Vorladungen anbietet in denen er/sie sich verteidigen darf, kann ich schon jetzt versprechen: ich werde immer für den Freispruch aller entstehenden Werke eintreten.

Es wird in jedem Fall spannend, so nebeneinander an dem eigenen Projekt zu arbeiten und gleichzeitig Zuschauer der entstehenden Triptychons drumherum zu sein.
Wer hat Lust dazu? Und wie immer gilt: keine(r) muß sich auf so eine DreierSache festlegen. Es kann auch einfach mit einer Idee begonnen werden und offen bleiben, wohin es danach weiterführt.

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