Kursstart am 2. März

„Nahes und Fernes“

Dinge, Farben, Strukturen sorgen in einem Bild für das Erleben von etwas Nahem oder etwas Fernem. Darum wird es im nächsten Halbjahr gehen. Welche Farben treten nach vorne, welche zurück? Wie lassen sich Strukturen oder ein Duktus erstellen, der die Fläche nach vorne holt und welche Aufträge gehen zurück? Im Bild dem Betrachter vorzugeben, was er dicht bei sich sehen soll und was im Hintergrund zurück tritt, erfordert das Wissen um Raumperspektive. So können Inhalte im Bild entstehen, die durch die Komposition geschaffen werden. Geschichten, Zustände, Informationen von der/ dem Schaffenden des Bildes an den/ die BetrachterIn. Elemente wie Erde und Feuer können nah sein; Luft und Wasser fern. Lässt sich das umdrehen? Wenn ja – wie? Mit diesen Fragen und Erlebnissen werden sich die TeilnehmerInnen in den Arbeiten der nächsten Kurszeit beschäftigen. Dabei bleibt es, wie immer, jeder/m selbst überlassen wie tief er/ sie in diese Thematik eintaucht oder sie nur peripher berührt, während eine eigene Bildidee umgesetzt wird. Ebenso lässt diese Fragestellung das Sujet offen. Mit welcherlei Motiv (Landschaft, Figur, Stilleben, abstrakt) das Experiment „Nahes und Fernes“ statt findet, bleibt ebenso jedem/r selbst überlassen.

Die Übungen zu dieser Thematik können auf alten, „ungeliebten“ Arbeiten entstehen. Das gibt einen zusätzlichen Reiz im Malprozess und eine zusätzliche Komponente in Bezug auf die Sichtbarkeit der Flächen auf dem Bildträger.

Eine schöne Herausforderung für alle, die Lust haben, egal mit welcher Vorkenntnis, sich auf derlei Abenteuer einzulassen.

Der Frühling kommt und mit ihm neue Farbe und neues Leben! Ich freue mich darauf.

Ihre Claudia Schmidt

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