Es geht um die Linie…

Kursbeginn ist der 04. März

Diese Beispielarbeit besteht aus zwei 70 x 100 Bögen 300g.

Die ersten Linien dienen dem Skizzieren und Umranden der Formen. Danach nahm ich drei linear gearbeitete Holzdruckstöcke und platzierte sie in dem Format an den Stellen, an denen sie für mich in der Landschaft Sinn machten, obwohl sie eher figürlicher Art sind. Das heißt, Motive müssen für den Betrachter nicht „logisch“ sein… Der dritte Aspekt von Linie bildet dann die große Wasserfläche, die ich mit Buntstift bearbeitete, ohne sie zunächst „fertig“ zu machen. In die vordere und hintere Fläche (Böschung und Wald) legte ich Linien mit Ölkreide an und ließ Acryllasur darüber und dazwischen laufen. Ich legte zusätzlich glatte Flächen mit opaker Acrylfarbe an, anschließend opake Acrylfarbe auf die getrockneten Lasurflächen, um Linien wieder herauszukratzen. Zum Schluss verdichtete ich die Buntstiftflächen, so daß sie neben den intensiven Acrylfarben „bestehen“ können.

Das ist nur EIN Beispiel dazu, unter wievielen Aspekten die Linie zu handhaben ist. Es lassen sich im Kurs auch viele, kleine Einzelarbeiten erstellen, in denen in reduzierter Form die Linie ihren Raum bekommt. Die TeilnehmerInnen können auch eher skizzenhaft und spontan auf festem Aquarellpapier (im Block geleimt) kleine Bildexperimente durchführen und die Möglichkeit der Linie nicht in der Kombination der verschiedenen Möglichkeiten, sondern sich pro Bild für EINE Variante entscheiden. Z. Bsp.: Die Linie als Umrandung! Oder: Die Linie durch einen Druckstock! Oder: Die Linie mit dem Buntstift! …

Es ist eben ein Abenteuer mit unvorherzusehendem Ausgang; und das ist doch gerade gut so. So sind wir nicht die Macher und Meister, sondern die Mitspieler…

Trauen Sie sich mitzuspielen, auch mal zu verlieren (zum Beispiel den Überblick) und sich vom Ausgang überraschen zu lassen!

https://atelier-lineart.de/malkurse/

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