Ausstellungseröffnung im Schafstall Bad Essen

Text zur Ausstellung

„Claudia Schmidts gesamtes Werk setzt sich in weiten Teilen mit dem Menschen, dem menschlichen Körper auseinander, mit seiner Zerbrechlichkeit und seinem Verschwinden und Sich-auflösen.
Angesichts der Kraft und Urtümlichkeit einer Landschaft relativiert sich der Mensch, er wird Teil von etwas Größerem.
Vielleicht ist er ein Gestrandeter, doch er ist eingebettet in etwas, das viel älter und größer ist als er selbst.
Die Landschaftsbilder von C.S. sind im Kontext ihres übrigen Werkes zu begreifen. Hier wird etwas dargestellt, aus dem alles Körperliche kommt und in dem es irgendwann wieder verschwindet.“

(Gyde Callesen, Schriftstellerin)

„Landschaft, die den Körper Mensch berührt, wird zum Gegenüber für Statik und Dynamik.
Körper berührt das Außen, Grenzen verwischen, Landschaft spiegelt den Körper, umgibt ihn, nimmt ihn auf, verwandelt ihn, entläßt ihn.“ (Ausschnitt eines Gedichtes 1997 Claudia Schmidt)

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