Das Ding im Raum

Geheimnisvoll und verschlüsselt „Das Ding im Raum“ Um was handelt es sich? Was ist dieses Ding? „Ich lasse die Augen in den Körper fließen“ greift eine Arbeit von 1994 wieder auf. Damals kombinierte ich den Druckstock des „Schädels“ (siehe 2. Arbeit) mit einer Radierplatte auf der die Nervenenden des Rückenmarks stilisiert zu sehen waren. Immer ist es der Zugang in den Körper, den ich über meine Körperbilder herzustellen versuche. Neigt sich der Kopf nach hinten und lasse ich die Augen sich entspannen, könnte die Idee entstehen, die Augen werden flüssig und fließen in den Körper. Etwas wird weicher, etwas läßt los. Eine Verbindung zwischen Kopf und Körper entsteht. Wie die Flüssigkeit eines Baumes, die zirkuliert von unten nach oben und wieder nach unten…  Wenn die Augen in den Körper fließen gibt es einen Moment in dem der Geist eine Pause bekommt und stattdessen dem Bauchgehirn Aufmerksamkeit zuteil wird. Raum eröffnet sich… Raum erschließt sich… Zugang in einen, nicht zu greifenden Raum… Gefühle, Geheimnisse, Nonverbales,… Ein- bildungen?, Bilder,… Lebendiges, Eigenes…  Welche Rolle spielen dabei die Hände der zweiten Person? Ich? Ein(e) Anderer(e)? Ich versuche nicht zu „klären“, sondern den Raum zu weiten.

2 thoughts on “Das Ding im Raum

    • Ja, Du hast recht, die Worte sind nicht unbedingt nötig. Mal sehen, vielleicht hat der nächste Beitrag weniger „Beiwerk“. Aber Du kannst auch selber wählen, und Dir nur die Arbeiten anschauen und Deinen eigenen Gedanken folgen. Die sind meistens viel stimmiger… Schön, daß Du Dir die Zeit genommen hast!

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