KURSSTART am 01. September 2026
Egal, ob Malkurse; Zeichenkurse, Radierkurse; Wochenendkurse; Atelierkurse … hier sind Sie richtig
Denn wenn Sie Lust haben, sich in den klassischen Techniken von Malerei, Zeichnung und Druckgrafik zu üben, egal auf welchem Level –
habe ich, Claudia Schmidt, Lust, Sie darin in meinen Malkursen zu begleiten.
Wöchentliche Kurse
Montag 18 – 20 Uhr (ein Platz frei)
Dienstag 10 – 12 Uhr (ausgebucht)
Dienstag 17,30 – 19,30 Uhr (ausgebucht)
Dienstag 19,30 – 21,30 Uhr (ein Platz frei)
Mittwoch 10 – 12 Uhr (ausgebucht)
Kursgebühr für 4 Monate (laufende Kurse): 360 €
Anteilig zahlbar jeweils in der 1. Woche des Monats: 90 €
Ausfallstunden können in einer anderen Kurszeit nachgeholt werden.
Bei Rücktritt nach verbindlicher Anmeldung sind 50 % der Kursgebühr zu zahlen.
Wochenendkurse
Malen und zeichnen im Berggarten 13. September
Radierung 23. – 25. Oktober (ausgebucht)
Radierung 06. – 08. November (ausgebucht)
Blüten malen und zeichnen 12. + 13. Dezember
Kursgebühr für einen Wochenendkurs: 190€ + 25 € Material
Fr. 19-21 Uhr und Sa. und So. von 11-16 Uhr
Sie können auch 1 Tag des Wochenendkurses buchen: 90€ + 15 € Material
Bei Rücktritt nach verbindlicher Anmeldung sind 50 % der Kursgebühr zu zahlen.
2. Halbjahr 2026
Verwurzelt … erblühen!








Noch zeigen die Bilder nur ein Verwurzeln, besser gesagt, wir schauen in das Wurzelwerk, mal unterhalb der Erde, mal über ihr.
Ein Baum, eine Pflanze wächst in zwei Richtungen: nach unten und nach oben. Oft ähnelt sich die Form der Wurzel den Ästen der Baumkrone. „Wie innen so außen – wie unten so oben“.
Manchmal sehen wir voneinander nur das was nach oben wächst. Wir sehen den Fleiß, die Klugheit, die Schaffenskraft.
Und wir wissen nicht, wie viel Kraft und wie viel Bewegung und Energie nach unten fließt; was uns/ dem Anderen Halt gibt; was uns nährt und trägt.
Wie oft meinen wir selbst, wir müssten uns ausdehnen, weiter in den Himmel wachsen, mehr erreichen, mehr schaffen; und nehmen nicht wahr, dass es längst an der Zeit ist, für „Nachschub“, für „Nahrung“ zu sorgen, Wurzeln zu vertiefen, zu bilden.
Das Eine nicht ohne das Andere. Wofür in die Tiefe wachsen, wenn sie nicht Blüte und Früchte hervor bringt?
Und wie erblühen, ohne die Nahrung aus der Erde…?
In diesem Semester werden zunächst „unspektakuläre“ Bilder von Wurzeln entstehen. Meine Bilder oben habe ich mit Aquarell gemalt; zum Teil auf weißem Papier, zum Teil auf acrylgrundiertem Büttenpapier. Immer ging es mir sowohl um die Verästelungen der Wurzeln, als auch um das Drumherum. Zum Teil habe ich mir die Vorlagen von Pflanzen geholt, die ich aus dem Boden heraus geholt habe. Dann schweben sie, haben nichts mehr in dem sie sich verankern, in was sie tiefer und tiefer hinein wachsen können.
Ein weiteres Bild entstammt einem Spaziergang auf dem ein Baum entwurzelt auf dem Boden lag. An seinen Wurzeln noch unendlich viel Leben, Erde, Steine, Tiere…
Auf Tenerife wiederum stehen Bäume so nah an dem Ende einer Böschung, dass ein Teil der Wurzeln sich bereits außerhalb des Bodens befindet. Dennoch sind sie in ihrer vollen Kraft.
Was auch immer sich jede(r) als Vorlage sucht, es sind Bilder über das Leben. Vielleicht macht es Sinn, mit Acryllasur oder mit Aquarell zu starten und später, bei den Blüten dann in andere Materialien zu wechseln oder auch bei den begonnenen Techniken zu bleiben.
Das Erblühen werden wir feiern, genießen, bewundern und auskosten.
Ich freue mich auf beides und auf alle, die mitmachen wollen.
Ihre Claudia Schmidt
